spatha by Johannes Rudolf Dümler
Johannes Rudolf Dümler - Männer Coach
Ich bin Johannes R. Dümler und das ist meine Geschichte...

Vorgeschichte

Aufgewachsen bin ich in einer kleinen Stadt in Bayern. Da sich mein  Vater noch vor meiner Geburt von meiner Mutter getrennt hatte, verbrachte ich viel Zeit bei meinen Großeltern. Ich war ein frecher, aufgeweckter und mutiger Junge der jedoch im Laufe der Jahre immer schüchterner, zurückhaltender und verängstigter wurde. Es war wohl in der Abwesenheit meines Vaters begründet, dass ich eine starke innere Suche entwickelte, nach Männlichkeit, nach Selbstwert, nach Lebenssinn.

Der Fall

Da ich ein recht schneller Läufer war begann ich im Alter von 9 mit Leichtathletik worin ich auch schnell sehr gut war und vorderste Plätze belegte. Leider verlor ich mich im Sport, der mir den einzigen Sinn gab. Die familiären Verhältnisse waren schwierig. Ich trainierte zu viel und zwang mir eiserne Disziplinen auf. 

Aufgrund von Übertraining und einer Folge-Verletzung musste ich das Leichtathletik-Training aufgeben. Ich landete im klassischen Burnout -  konnte weder aufstehen noch sah ich viel Sinn im Leben. Meine Versuche, die letzten Schuljahre zum Abi zu Ende zu bringen scheiterten. 

Die Leere

Jegliche Therapieversuche meiner Familie zuliebe waren ein netter Versuch mich in ein System zu zwängen, in das ich wohl niemals gehörte. Besuche beim Arzt endeten damit, dass ich Pillen bekam, die ich wieder in die Mülltonne warf. Ich selbst war der einzige, der tief in sich wusste, dass das was mir fehlt, mir keiner oder nichts geben kann. Keiner und Nichts von dem, was mich umgab oder das System so angeboten hatte. 

Frauen machten mit mir was sie wollten, da ich keinen Plan mit Frauen. Ich war hilflos und verloren, war ein lieber netter Junge der gemocht war." Frauen fanden mich süß, weil ich wohl gut aussah, ab und an habe ich es mal geschafft eine Frau zu küssen, aber mehr auch nicht. 

Als mich die Bundeswehr mit 18 Jahren einzog erlebte ich wieder erste Erfolge. Beispielsweise belegte ich beim Bataillons-Wettkampf im berüchtigten Cooper-Test den ersten Platz von über 300 Soldaten. Dennoch war ich auch während und nach dieser Zeit immer wieder in einer Leere gefangen. Erst mit 19 verlor ich meine Jungfräulichkeit und ab da an, schwor ich mir, alles zu tun was nötig ist um ein Mann zu werden.

Der Wiederaufstieg

Mein vorzeitiger Ausweg war schließlich ein Flugticket ans andere Ende der Welt, ohne jemals zuvor geflogen zu sein. Ich lernte schnell, dass man sich immer selbst mitnimmt. Meine Minderwertigkeit begleitete mich also durchweg. Der Sport war zu dieser Zeit eine meiner größten Stützen. Nach einem Jahr im Ausland entschied ich mich für eine Ausbildung im Rettungsdienst. 

Schnell erkannte ich auch die Lücken in diesem Bereich und ich hinterfragte und prüfte unser System in dem wir leben unaufhörlich. Warum waren selbst die meisten Sanitäter und Ärzte kurz vor dem Burnout? Warum hören wir mehr auf einen kranken Arzt als einen gesunden Mann? Warum gibt es so viele krumme Machenschaften, wenn es um Menschenleben geht?  Mir wurde immer deutlicher, dass hier etwas gewaltig nicht stimmt. Ich war immer auf der Suche danach etwas bedeutsames zu tun, weshalb ich mich nur für extreme Berufe oder Lebenswege interessierte und für die Wurzel all dieser Probleme?

Der Durchbruch

Diese Wurzel fand ich, aber erst Jahre später. Bis dahin nahm ich zwar wieder am Leben Teil, empfand dieses jedoch weitestgehend zweckentfremdet und in der Summe aller Dinge sinnlos. Ich verließ meinen Heimatort und holte mein Abitur nach. 

Ich brachte anderen als Rettungsschwimmer das Schwimmen bei und ich arbeite als Barrista. Zu der Zeit dachte ich noch Pilot werden zu wollen. Ich bestand nicht nur diese Prüfung, sondern auch die beim Polizeitest. Polizei und mein Drang nach Freiheit standen sich jedoch im Weg, was dazu führte, dass ich es auf dem privaten Wege tun wollte. 

In dieser Zeit begegnete ich meinem ersten Mentor - dem härtesten und zugleich liebevollsten Mann, dem ich je begegnet war - und der mich einweihte in eine mir bis dato völlig fremde Weltsicht.  Wie ein Schwamm saugte ich alles auf, was ich aufsaugen konnte. 

Ich organisierte meine erste Männergruppe, die sich regelmäßig traf, um mein Wissen weiterzugeben. Schnell wurden daraus Seminare und die erste Erfahrung vor Menschen zu sprechen. Ich bemerkte, dass ich Talent habe und die Fähigkeit andere zu begeistern.

Lebenszweck

Ich wirkte zwar sehr selbstbewusst, allerdings war dies noch kein echtes Selbstbewusstsein mit starkem Fundament. Ich empfand eine Menge Unsicherheit und Unklarheit, die ständig an mir nagte.

Selbst wenn ich Zukunftsvorstellungen hatte, wusste ich weder wer ich wirklich bin, noch was ich wirklich wollte im Leben. Als meine erste Beziehung dramatisch endete, überkompensierte ich meine innere Leere wie zuvor mit vielen Frauen.

Mein Mentor machte mir die Bedeutsamkeit eines gelebten Lebenszwecks sehr deutlich. Nach meinem ersten selbst gesteuerten Hubschrauberflug, musste ich feststellen, dass Hubschrauber fliegen lang nicht das gleiche Feuer in mir entfachte, wie vor Menschen zu sprechen und in deren Leben einen Unterschied zu machen. Also verschrieb ich mich - entgegen der Meinung anderer - Letzterem. 

Mission Vision

Ich spürte dieses Feuer und ich wusste wohin als Nächstes, aber ich sah kein langfristiges Lebensziel. Das Kapitel "Mission Vision finden" begann. Ich reiste in die USA und nahm an einer Vision Quest ("Visionssuche") teil, wobei der Samen meiner persönlichen Vision gelegt wurde.

Während weiteren ungeplanten Aufenthalten in den USA, begann alles wie ein Selbstläufer. Aus Nichts in einem fremden Land wurde eine Familie aus Bekannten, beinahe täglich Personal Training, Gruppentraining und mein erster mehrtägiger Workshop "Self Confidence".

Männer wie Frauen erfuhren enorme Veränderungen in ihrem Bewusstsein, Denken und Auftreten.

Nein. Auch heute bin ich noch nicht erleuchtet oder perfekt und möchte es auch nicht sein. Ich bin ein Mann, mit Ecken und Kanten. Alles was ich möchte ist die beste Version meiner Selbst sein und da zu helfen, wo ich durch meine Fähigkeiten am besten helfen kann. 

Was bedeutet spatha?
spatha bedeutet so viel wie Entscheidung / Scheidung und kommt aus dem Lateinischen Wort spathae ="Breite Klinge". Es steht also mit dem "Schwert" in Verbindung. Ein alter Weg endet, ein neuer beginnt.

Die Spatha war auch das erste zweischneidige Langschwert nach dem römischen Gladius und Vorreiter des Wikinger- und Mittelalterschwertes. Die Bedeutung Ent-scheidung findet sich im Schwert wieder. Wenn ein Schwert aus der Scheide gezogen wurde, war eine unumstößliche, wenn auch auf Leben und Tod betreffende, Ent(d)-Scheidung getroffen.

Das Schwert steht als Symbolik für Entscheidungen, Trennung von Altem und Unbrauchbaren, der Befreiung von Ballast und Verstrickung und damit auch der Möglichkeit eines Neubeginns durch innere Befreiung.  

In seiner Etymologie  lebt das Wort bis heute im Neugriechischen spathí und in romanischen Sprachen als Wort für „Schwert“ fort, z. B. span. espada, ital. spada oder frz. épée. Auch im Albanischen bedeutet shpata bzw. shpatë in genauer Übersetzung „Schwert“. Auch leitet sich das Wort von der griechischen Stadt Sparta ab, wo es als Synonym für Militärisches. 
























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